poesie & pinsel

DIY Deko-Schneidebretter mit Monogramm

Der Frühling kommt, und man kann wieder draußen werkeln… Höchste Zeit für ein DIY-Projekt 🙂 !!!

Die Monogramm-Schneidebretter, die durch ihre antike Ausstrahlung einen besonderen Charme versprühen, sind zugegebenermaßen etwas aufwändiger, aber ich finde, die Mühe lohnt sich.

Das braucht ihr dafür:

Holzplatte vom Baumarkt 70 x 40 cm

Stichsäge

Schleifpapier Körnung 60 und 180 (150 geht auch)

Pinsel

Kreidefarbe in hell- und dunkelgrau (oder nach Belieben)

Drucker (Papier)

Cutter

Cutterunterlage

Tesa

Spülschwamm

 

So wird’s gemacht:

Zum Ausschneiden der Form habe ich mit Bleistift die Form des Griffes aufgezeichnet. Dazu habe ich ein Schneidebrett als Vorlage genommen und die Umrisse mit Bleistift übertragen. Zum Sägen braucht ihr eine stabile Auflage. Ich habe das Brett auf Böcke gelegt und mit der Stichsäge vorsichtig die Umrisse ausgesägt. Das ging im ersten Schritt nicht so filigran wie ich es gerne haben wollte.

Bevor ihr in die Form sägt, lasst also lieber etwas mehr Platz und sägt in einem zweiten Schritt näher an die Linien heran.

Die Kanten und die feine Form habe ich dann mit groben Schleifpapier (Körnung 60) bearbeitet, bis die Form so war, wie ich mir das vorgestellt habe.

Wenn die Form stimmt, wird das ganze Brett mit feinem Schleifpapier bearbeitet (150 oder 180 Körnung). Der Schleifstaub wird mit einem feuchten Tuch gut abgewischt. Wenn das Holz wieder ganz trocken ist, ist es bereit zum Streichen. Ich nehme am liebsten Kreidefarbe (in diesem Fall von Pure and Original, das Hellgrau nennt sich Evening Shadow und das Dunkelgrau ist der Farbton Black Smoke; unbezahlte Werbung). Das Tolle an der Kreidefarbe ist, dass sie beim Anschleifen diesen antiken Effekt zeigt und ein sehr mattes Finish hat – nebenbei riecht sie kaum und trocknet sehr schnell.

Wenn man Kreidefarbe zum ersten Mal verwendet, ist man vielleicht zuerst verunsichert, da man die Pinselstriche erkennen kann, und das gestrichene Holz nach dem Trocknen recht rauh ist. Aber wenn man die Oberfläche nach dem Trocken dann anschleift, sieht das Ergebnis wirklich völlig anders aus!  Probiert es aus!!!

Ach ja, die Seiten der Bretter habe ich in der jeweils anderen Farbe gestrichen, um noch einen zusätzlichen Kontrast zu erzeugen.

Der nächste Schritt ist die Herstellung der Schablone. Wenn ihr eine fertige Schablone habt, um so besser, wenn nicht, und wenn ihr es – wie ich – nicht freihändig könnt, dann sucht euch das Motiv im Internet (unter „altdeutsche Buchstaben“), druckt sie euch vergrößert auf ca. 9 cm Höhe aus, beklebt die Buchstaben mit Tesa, und schneidet sie vorsichtig auf einer Cutterunterlage mit dem Cutter aus. Da die alten Buchstaben das Schneidebrett wie ein altes Erbstück wirken lassen, habe ich die Initialen meiner Kinder gewählt…vielleicht überdauern sie ja eine Generation… 🙂

Die Schablonen klebt ihr dann mit Washitape (hinterlässt keine Spuren und lässt sich auch von der Papierschablone leicht ablösen) an die gewünschten Stellen auf dem Brett (sucht euch die schönere Seite dafür aus…das vergisst man manchmal… 🙂 ). Ich klebe die Schablonen immer nur oben fest; so kann ich während dem Schablonieren überprüfen, wie es unter der Schablone aussieht, und kann noch korrigieren, ohne die Schablone zu verschieben.

Zum Schablonieren für so feine Sachen nehme ich am liebsten ein Stück von einem Spülschwamm (einfach mit der Schere ausschneiden), da man mit dem Pinsel oft zu viel Farbe erwischt, oder die Borsten unter die Schablone gelangen. Nehmt ganz wenig Farbe und tupft die Konturen behutsam von außen nach innen nach. Ihr könnt natürlich auch mit der Grundfarbe und einem feinen Pinsel korrigieren, falls ihr drüber hinaus gekommen seit. 

Zum Schluß fehlt nur noch der Strich in der Mitte. Hier brauchen wir auch erst die Schablone (mit dem Lineal in der gewünschten Länge und nur ca. 3 mm breit vorzeichnen, mit Tesa abkleben und mit dem Cutter ausschneiden). Die Strichschablone mit Washitape fixieren; ich habe nun erst mit Kreide ausprobieren, ob die Schablone wirklich korrekt fixiert ist, denn der Strich soll ja wirklich gerade sein. 

Zum Schluß, wenn alles gut getrocknet ist, nochmal mit einem feinen Schleifpapier drüber gehen, um den Antikeffekt zu erzeugen, und schon habt ihr ein wirklich tolles DIY-Dekostück gemacht.

Viel Spaß beim Nachmachen, und wir freuen uns natürlich immer über einen Kommentar!  🙂

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