green & good

Es blüht und summt um uns herum

Blühende ungedüngte oder -gespritzte Wiesen sind für viele Tier- und Pflanzenarten ein Paradies.
Leider sind sie jedoch mittlerweile sehr selten geworden.
Große Flächen wurden in den vergangenen 60 Jahren versiegelt und der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden (vor allem in der industriellen Landwirtschaft) gefährden die Artenvielfalt. In der Folge gibt es weniger Insekten und Feldvögel, einige heimische Amphibienarten sind bedroht und typische Ackerwildkräuter gefährdet.

Die gute Nachricht ist aber, dass jeder Garten- und Balkonbesitzer etwas für den Artenreichtum machen kann. Wir haben hier natürlich nur ein paar Tipps, es ist noch viel mehr möglich und bei näherem Interesse können wir die Website vom Bund Naturschutz nur wärmstens empfehlen: www.bund-naturschutz.de

Wiesenblumenmischung aus ein- und mehrjährigen Blumen, unter anderem mit Kornblumen und Klatschmohn, Kamille, Malve, Jungfer im Grünen und vielen mehr. Es lohnt sich, verschiedene Mischungen auszuprobieren.

Ein Wiesenblumenstrauß

Wir streifen von Frühling bis Herbst immer wieder durch die Wiesen und kommen mit herrlichen Wiesensträußen heim. Die lassen sich wunderschön in alten Zinkkannen oder hübschen Vasen arrangieren und man hat sehr lange seine Freude daran.

Was kann ich in meinem Garten oder auf meinem Balkon für Insekten tun:

-Nisthilfen schaffen (z. B. Bündel aus Pflanzenstängeln, morsche Baumstücke…)
-Faul sein! Flächen im Rasen beim Mähen aussparen, sodass Wildblumen zur Blüte kommen oder manche Ecken sogar nur zweimal im Jahr mähen
-eine Blumenwiese anlegen (eine möglichst blütenreiche Mischung aus heimischen Wildblumenarten)
-heimische Obstbäume und Wildsträucher pflanzen (z.B. Hartriegel, Schlehe, Stachelbeere…)
-beim Bepflanzen von Blumenkästen auf die richtigen Sorten achten (Salbei, Kornblume, Blaukissen, Glockenblume, Lavendel…)
-Staudenbeete vielfältig bepflanzen und auf „richtige“ Sorten achten, die Nektar produzieren. Besonders gut sind dafür Sorten mit ungefüllten Blüten.
-verblühte Stauden im Herbst stehen lassen als Unterschlupf für den Winter

Wir haben einen Teil unseres Rasens durch eine Fläche mit Wildblumen ersetzt, und mähen einen Großteil unserer als „Streuobstwiese“ geplanten Fläche nur zwei Mal im Jahr. Aus Erfahrung können wir also sagen: Ja, es spart Zeit, weil man nicht so viel und oft Rasen mähen muß (und diese Zeit dann zum Genießen hat!) und die blühende Wildblumenfläche erfreut durch ihre Vielfalt bis in den Herbst mit immer neuen, wunderschönen Blüten. Traumhaft!

Quelle: www.bund-naturschutz.de , www.bluehende-landschaft.de

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